Der weite Blick verengt sich

Linolschnitt, Acryl auf Papier, je 50 x 50 cm, 2024/25

Fast ein Drittel der untersuchten Tier- und Pflanzenarten ist vom Aussterben bedroht. Unser Leben hängt aber von einer reichen Vielfalt ab, die unsere Natur im Gleichgewicht hält. Jedes Tier das verschwindet hinterlässt eine Lücke im Ökosystem seines Habitats.

In unseren Gärten sind Schmetterlinge und Libellen schon eine Seltenheit. In Hitzeperioden, verstecken sich die Murmeltiere in ihren kühlen Höhlen und fressen zuwenig. Haben sie dann im Winter zuwenig Fettreserven  verhungern sie während des Winterschlafs.

Es gibt viele Gründe warum immer mehr Tiere, die noch vor 1-2 Generationen völlig selbstverständlich auf der Erde lebten, immer seltener werden oder bereits vom Aussterben bedroht sind. Unsere Erde verliert an Lebenskraft ohne diese farbenprächtige Tier- und  Pflanzenwelt, die, fast unbemerkt aber stetig, immer weniger wird.

Inspiriert hat mich die wunderbare Serie „Endangered Animals“ die Andy Warhol 1983 geschaffen hat. Mehr als 40 Jahre später stelle ich mit meiner Werkserie DER WEITE BLICK VERENGT SICH wieder dasselbe drängende Thema in den Fokus.